Die 5b besuchte eine Notunterkunft in Berlin

Im Projektunterricht haben wir uns in diesem Schuljahr mit dem Thema
Obdachlosigkeit beschäftigt. Friederike Wagner von MOCT – Berliner Brücke zur
Teilhabe – stellte zunächst ihre Arbeit vor. Die Gründe obdachlos zu sein, können
sehr vielfältig sein. Die Kinder näherten sich dem Thema, indem sie zunächst ihre
eigenen Erlebnisse und ihr Wissen über Obdachlose austauschten. Es wurde
hinterfragt, was „typisch obdachlos“ bedeutet, wie Vorurteile – zum Beispiel
männlich/älter/alkoholsüchtig – zustande kommen und was das Leben auf der
Straße ausmacht. Wir erfuhren, wie man sich organisieren muss und welche
Hilfsangebote es gibt.
Menschen, die kein Zuhause haben und auf der Straße leben müssen, brauchen vor
allem im Winter ein Dach über dem Kopf. Dieses finden sie in einer Notunterkunft,
wo sie allerdings nur über Nacht bleiben können.
Der Unterschied zwischen wohnungslos und obdachlos ist folgender:
Wohnungslose Menschen haben keine eigene Wohnung, sind aber oft
vorübergehend bei Freunden oder Bekannten untergebracht. Obdachlose hingegen
leben dauerhaft auf der Straße oder übernachten in einer Notunterkunft.
Am Freitag, dem 5. Dezember 2025, haben wir einen Ausflug zur Notunterkunft
am Containerbahnhof an der Frankfurter Allee hinter dem Ring-Center 2
unternommen – kurz NaC genannt.

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