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„Welcome to Jerusalem"- Aktionstag des Schülerladens

„Welcome to Jerusalem" - Mit diesem Motto empfing uns das Jüdische Museum zu einem Workshop mit Führung durch die gleichnamige Ausstellung. Im Workshop konnten die Kinder der 4. und 6. Klasse lernen, welche besondere Bedeutung dem Brot in der christlichen, muslimischen und jüdischen Religion zugesprochen wird. Während unsere selbstgekneteten Pides (flaches, türkisches Brot) und Challas (jüdischer Hefezopf) im Ofen fertig gebacken wurden, haben wir vor allem etwas über die jüdische Tradition des „Schabbat" oder „Sabbat", des Ruhetages, und wie er begangen wird, erfahren können. Denn obwohl der eigentliche Ruhetag der Samstag ist, beginnt die Sabbatfeier schon am Freitagabend mit dem Untergang der Sonne. Wein und Brot werden geteilt, wobei letzteres an das heilige Manna, das von Gott geschickte Brot auf der Flucht durch die Wüste, erinnern soll. In der Ausstellung konnten wir dann einiges über Jerusalem, eine wirklich außergewöhnliche Stadt lernen. Das diese Stadt für Juden, Christen und Muslime gleichermaßen ein wichtiger Ort und Pilgerstätte ist, wurde uns anhand der wichtigen religiösen Stätten, wie der Klagemauer (jüdisches Heiligtum), der Grabeskirche (christliches Heiligtum) und dem Felsendom (islamischer Schrein) erklärt. Es wird außerdem angenommen, dass Jesus in dieser Stadt gekreuzigt und begraben wurde, was auch der Grund für viele Pilgerreisen von Christen aus aller Welt ist. Sehr interessant war auch das, mit einer Videoinstallation verbundene, Modell der alten jüdischen Tempelanlage, welche später durch die Römer zerstört wurde. Unsere Zeit hat bei weitem nicht ausgereicht, um die gesamte Ausstellung zu sehen. Ich werde deshalb noch mal wiederkommen, um mir diese tolle Ausstellung in Ruhe anzuschauen. Und wie wir von einer Mitarbeiterin erfahren haben, ist gerade ein Kindermuseum mit dem Thema: "Arche Noah" im Akademiebau gegenüber des Museums in Planung.

Sylvia Handrek