Projekt „Brücken bauen – Vorurteile abbauen“ Rückschau

Dieses Projekt war Teil unserer Projektwoche im März und gibt in Form einiger Schülertexte eine Rückschau.

In unserem Projekt ging es um das Thema Vorurteile aber auch um das Judentum und um Antisemitismus. Heute sollten uns drei Juden besuchen. Wir wollten ihnen zu ihrem Alltag, zu ihren Festen und zu ihrem Leben und Vergangenheit mehrere Fragen stellen. Diese bereiteten wir zuerst vor.

Danach kamen sie (es waren drei Frauen) und setzten sich zu uns. Sie stellten sich vor und erzählten uns erst einmal ein wenig von sich selbst und erst danach begannen wir Fragen zu stellen.

Während unseres Gespräches bemerkten wir das unsere Fragen sehr präzise waren. Doch trotzdem beantworteten sie unsere Fragen sehr gut und aufschlussreich.

Wir fanden besonders interessant das wir aus erster Hand erfuhren, wie das jüdische Leben heute in Deutschland ist. Auch die Geschichtlichen Erlebnisse und Erfahrungen interessierten uns sehr.

Aber wir erfuhren auch schlechte Erfahrungen und sogar Hass gegenüber den Jüdinnen.

Am Ende des Gespräches bedankten wir uns bei ihnen das sie uns alle Fragen die wir ihnen gestellt hatten so offen beantwortet haben.

Dieser Tag war sehr aufschlussreich und interessant gewesen.

MONTAG
Wir haben uns in unserer Projektwoche mit verschiedenen Religionen, Antisemitismus, Vorurteilen und noch vielem mehr beschäftigt. Am ersten Tag  haben wir ein berühmtes Gericht gekocht. Es heißt Shakshuka und ist es ist eine Art Tomatensauce die etwas Schärfe in sich hat. Dann haben wir Kahoot gespielt, was allen sehr viel Spaß gemacht hat.

DIENSTAG
Der nächste Tag bricht an und die Projektwoche fährt in die neue Synagoge Mitte. Da mussten wir, bevor wir rein konnten, erst mal durch die Sicherheitskontrolle. Das war sehr spannend, weil wir unsere Rucksäcke und Jacken abgeben mussten und in so eine Maschine rein gehen sollten. Wir wurden danach gleich von einer netten Frau begrüßt und sind dann im Entenmarsch auf einen großen Platz gewatschelt. Da hat die Frau uns viel über Juden und die Synagoge erzählt. Danach sind wir ganz nach oben in die Synagoge gelaufen und haben den Saal betrachtet. Die Jungen haben sogar eine Kippa auf den Kopf gesetzt und wir haben uns eine Thorarolle angeguckt – das ist die Bibel bei den Juden. Die nette Frau hat uns dann noch was aus der Thora vorgelesen (auf hebräisch – also mehr gesungen). Dann sind wir wieder zur Bahnstation, auf dem wundervollen Weg durch Berlin Mitte, gelaufen. Dort haben wir Stolpersteine von vier Juden gefunden. Drei davon sind in einem KZ ermordet worden. Wir sind dann weitergelaufen und haben bemerkt, dass wir alle sehr großen Hunger hatten. Wie es das Glück so wollte, haben wir eine Pommesbude gefunden und unser Projektwochenleiter hat eine leckere große Pommes für jede Gruppe spendiert.

MITTWOCH
Am Mittwoch dann haben wir ein Quiz gespielt. Wir mussten verschiedene Personen/Gegenstände/Gebäude ihren Religionen zuordnen. Danach haben wir uns über Vorurteile, wie sie entstehen und verschiedene Schimpfwörter gesprochen. Wir fanden es echt interessant, wie schnell Vorurteile entstehen können, wenn man die Person nicht genug kennt.
Am Nachmittag dann haben wir Gruppenarbeit gemacht. Die eine Gruppe hat sich Designs für Buttons überlegt. Die Andere hat sich mit dem jüdischen Fest Chanukka beschäftigt und die dritte Gruppe hat sich Fragen für jüdischen Personen ausgedacht, die uns am darauf folgenden Tag besuchen wollten. Nachdem jeder in jeder Gruppe war, war der Tag schon vorbei.

DONNERSTAG
Am Donnerstag haben wir besuch bekommen. Drei jüdische Frauen sind zu uns gekommen denen wir die Fragen vom Vortag gestellt haben, die Frauen waren sehr offen deswegen wurden alle unsere Fragen beantwortet. Was wir echt erschreckend fanden war, dass Juden immer noch diskriminiert werden. Nach einer kleinen Pause haben sich manche Texte wie diesen überlegt, manche haben Buttons gemacht, wir haben echt viel geschafft und hatten coole Ergebnisse.

FREITAG
Morgens gab es einen Kuchenbasar und wir haben unsere Buttons/Texte fertig gemacht. Die fertigen haben ein Banner erstellt und nach einem kleinen Kahoot-Quiz war die Projekt Woche leider vorbei.

„Brücken bauen – Vorurteile abbauen“ war das Thema unseres Projekts der Projektwoche der Evangelischen Schule Pankow, die vom 11-15 März 2024 ging. Wir haben uns in dieser Woche mit Diskriminierung, Antisemitismus und mit Vorurteilen beschäftigt.

 Am ersten Tag sind wir vor allen Dingen in die Themen Judentum und Vorurteile eingestiegen. Zusätzlich haben wir Shakshuka gekocht ein Jüdisches Gericht, welches auf Tomaten basiert und in Israel mit Brot zum Frühstück genossen wird.

 An Tag zwei haben wir die „Neue Synagoge Berlin“ besucht. Wir haben eine Informative Führung von einer Jüdin durch die Synagoge genossen in der wir über die Synagoge, Judentum und teilweise noch über Antisemitismus informiert wurden.

Am dritten Tag haben wir mit einem Religionsquiz gestartet. Später haben wir uns mit Diskriminierung auseinandergesetzt. Gegen Ende des Tages haben wir in Gruppen gearbeitet. Es gab drei Stationen, die jede Gruppe einmal durchlaufen hat. Bei Station eins konnte man sich Fragen ausdenken, die wir für das Morgige Interview benötigen werden. Bei der zweiten Station konnte man sich Slogan oder Wappen für die Buttens Morgen ausdenken. An der dritten und letzten Station konnte man sich beispielsweise eine Chanukkia basteln.

Am Donnerstag haben wir als erstes mit dem Religionsquiz weiter gemacht. Nach dem Frühstück haben uns drei Jüdinnen besucht und haben unsere Fragen, welche wir am Vortag vorbereitet hatten, beantwortet. Später konnte man sich entscheiden, ob man einen Text über die Woche schreibt oder ob man sich einen Butten beziehungsweise einen Anstecker gegen Antisemitismus baut.

Am letzten der Projektwoche wurden die Texte und die Anstecker beendet. Zusätzlich haben wir ein Banner „STOPP ANTISEMITISMUS“ angefertigt, was wir an unserer Schule anbringen werden.

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