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Archiv

Hier finden Sie ausgewählte Beiträge aus früheren Jahren.

Panke-Cup (Mai 2019)

Am 3.5.2019 hieß es für drei Grundschulen erneut: das Runde muss in das Eckige! Gegner waren in diesem Jahr die Evangelische Schule Berlin Mitte und die Mendelschule aus unserem Kiez. Nach wirklich aufregenden Matches im Kissingenstadion ging der Siegerpokal in diesem Jahr an die Mendelschule. Die ESP ergatterte den zweiten Platz. Dritter wurde die Evangelische Schule Berlin Mitte.

Danke für dieses spannende und faire Turnier!

DRUMBO CUP 2019 FINALE - die Evangelische Schule Pankow mittendrin und am Ende Sieger bei den Mädchen (März 2019)

In der Sporthalle Charlottenburg fand die Finalrunde des 45.Drumbo Cup, des größten Fußballturnier für Grundschulen in Deutschland, einen stimmungsvollen Rahmen. Die Mädchen starteten direkt mit den Halbfinals in den Tag. Unter den letzten vier Schulen, von 96 gestarteten, befand sich die Evangelische Schule Pankow. Im ersten Halbfinale wurde die Evangelische Schule Pankow ihrer Favoritenstellung, die sie sich durch die glänzenden Leistungen in den vier vorherigen Runden erspielt hatte, mit einem knappen 1:0 Sieg gegen die Homer Grundschule gerecht. Tomma schoss das Siegtor. Im Finale des 45. Drumbo Cups ging es gegen die Fichtelgebirge Grundschule aus Friedrichshain-Kreuzberg. Den Mädchen war die Anspannung anzumerken und es entwickelte sich ein Zweikampf betontes Spiel. Es gab kaum Torchancen und die Spannung war groß. Mit einem 0:0 endete das Spiel und es ging in das Sechsmeterschießen. Was für ein Nervenspiel. Auch hier stand es nach jeweils fünf Spielerinnen 2:2 unentschieden. Dramatik pur!!! Nachdem die Spielerin des Fichtelgebirges verschossen hatte, nahm sich Selma den Ball und erzielte mit einem trockenem Vollspannschuss den Siegtreffer. In 16 Spielen blieb die Evangelische Schule Pankow ungeschlagen und wurde verdienter Drumbo Cup Sieger 2019! Unsere Schulmannschaft besteht aus: Tomma, Carla, Wiebke, Lina, Fanny, Luisa, Lilja und Selma.

Drumbo Cup Mädchen (Dez. 2018)

Am 07.12.2018 fand ein Vorrundenturnier von Deutschlands größtem Hallenfußballturnier für Grundschulen in unserer Turnhalle statt.
In der 1.Runde des diesjährigen Drumbo-Cups erspielte sich unsere Schulmannschaft den 1.Platz.
Mit vier Siegen und 14:2 Toren qualifizierte sich unsere Mädchenmannschaft für die 2.Runde.
Durch eine tolle Mannschaftsleistung siegten die Mädchen souverän und präsentierten unsere Schule hervorragend.

Schülerberichte von der Fahrt nach Polen (Okt. 2018)

Fahrt nach Polen

Vom 27.09. – 02.10.2018 waren 26 Kinder aus beiden sechsten Klassen in Polen, genauer gesagt in Wroclaw (Breslau). Aus meiner Klasse sind 16 Kinder mitgefahren, unter anderem ich.
Die 6 Kinder, die nicht mitfahren wollten, sind normal zur Schule gegangen und haben Unterricht gemacht. Wir sind vier Stunden lang mit einem DB Bus gefahren. Unsere Schule hat in Breslau eine polnische Partnerschule, mit der regelmäßig ein Austausch organisiert wird.
Ich war die ganze Fahrt sehr aufgeregt und fragte mich, wie es in Polen so ist. Den ersten großen Unterschied zu Deutschland habe ich gemerkt, als wir mit der Straßenbahn zu unserer polnischen Partnerschule gefahren sind: Die Straßenbahn „schuckelte“ viel mehr. Man wurde die ganze Zeit herumgeschleudert, wenn man nicht gerade saß.
Die Schule war schön bunt und einladend. Wir wurden sehr nett begrüßt. Danach gab es Mittagessen. Es hat ganz o.k. geschmeckt. Dann sind wir zu einem Hotel namens „Orbita“ gegangen, in dem wir die nächsten zwei Tage gewohnt haben.
Tagsüber haben wir immer spannende Projekte unternommen, z.B. waren wir in einem Wassermuseum, sind auf einem Schiff über die Oder geschippert, haben die Miniaturenwelt „Kolejkowo“ besucht und haben natürlich viele Spiele mit den polnischen Kindern gespielt.
Die restlichen drei Tage haben wir immer zu zweit in einer Gastfamilie gewohnt. Die Menschen in Polen waren alle total nett und hilfsbereit. Mit dem Mädchen aus unserer Gastfamilie haben wir uns sehr gut verstanden. Das Essen in der Gastfamilie war lecker. Oft gab es gar kein Wasser zu trinken, sondern süße Säfte. Ich habe sogar ein paar polnische Wörter gelernt. Polen hat bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen und ich hoffe, dass ich noch einmal dorthin kommen werde.                            Elsa Druet (6a)


Andere Länder, andere Sitten

Ich war in Polen, und wenn man es genau nimmt bei einem Austausch mit der Deutsch-Polnischen-Schule in Breslau. Hingefahren sind wir mit dem Bus, und zwar sehr lange. Ich wäre lieber mit dem ICE gefahren. Als wir in Breslau ankamen, sind wir in die Straßenbahn gestiegen. Die Straßenbahnen sind dort total schnell gefahren. Was auch anders war: Vor dem Essen gab es immer eine Suppe und „Kompott“ zum Trinken, statt Wasser. Was ich lustig fand, war, dass überall in der Stadt kleine Zwerge aus Bronze standen. Ein Zwerg saß z.B. am Stadtgefängnis, drehte Däumchen und hatte eine Kette am Fuß oder ein anderer Zwerg hatte eine Gitarre in der Hand… also es gab sehr viele Zwerge. Ich finde es immer toll, etwas Neues kennenzulernen und Polen war jetzt echt super! Wir sind gerade auf der Rückfahrt und ich freue mich noch auf drei lange Stunden in dem stickigen Bus.
Anna Gothe (6a)

Siegerehrung 30. BMW mini-MARATHON - und wir waren dabei! (Okt. 2018)

Seit 2003 nimmt unser Schülerladen mit Schüler*innen am Berliner mini-Marathon teil. Mit großer Begeisterung gehen Jahr für Jahr die Schüler*innen an den Start und sind stolz darauf, ihre Schule zu vertreten. Die Teilnahme am mini-Marathon ist immer fester Bestandteil in unserem Jahresplan und es wir mit viel Eifer und Freude gelaufen. Da ist es nicht verwunderlich, dass das Schülerladenteam in den letzten Jahren mit einer großen Laufgruppe an den Start gegangen ist. Mit mehr als 50 Schüler*innen beim Berliner mini-Marathon an den Start zu gehen, ist inzwischen kein seltenes Bild mehr.    
Am Mittwoch, dem 10.10.2018 fand bei BMW am Berliner Ku’damm die Siegerehrung des 30. mini-MARATHON statt.
Geehrt wurden jeweils die ersten drei Mannschaften der Grund- und Oberschulen bei den Jungen und Mädchen und die besten Mannschaften der Sportschulen.
Außerdem wurden zwei Sonderpreise vergeben.
Für unser besonderes und langjähriges Engagement wurden wir mit einem Sonderpreis geehrt. Erneut zählten wir zu den teilnehmer-stärksten Schulen.
Stolz nahmen wir den Pokal und einen Gutschein für Sportmaterialien entgegen.

Dirk Reitemeyer

Video: Freundschaft hilft (Dez. 2017)

"Freundschaft hilft"
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Projektwoche 2017: „500 Jahre Reformation“

Zu einigen Projekten haben Schüler/innen und Mitarbeiter/innen Berichte verfasst. Eine Auswahl:

„Renaissance-Filzi“

In der Projektgruppe „Luthers Schulzeit“ mit Ute Broscheit, Howard Solarte und Antje Kreuzberg lernten Schüler die frühneuzeitliche Schule kennen. Sie deklinierten „Esel“ auf Latein, probierten sich mit Federkiel oder -filzstift an der Unzialschrift aus und lernten ein Adam-Riese-Rechenbrett kennen. Sie spielten mittelalterliche Pausenhofspiele. Wie sieht der Unterricht heute aus? Zum Glück individueller, freier, bunter – es entstanden Zeichnungen dazu.

A. Kreuzberg

Projektwoche „Reformation“

Diese Projetwoche war etwas ganz Besonderes, denn es ging um Martin Luther und die Reformation. Am Mo - Di war ich in dem Projekt „Zu Tisch bei Martin Luther“ mit Johanna und Leandra. Wir haben natürlich nicht nur gekocht, sondern auch gelernt, was die Leute früher gegessen haben u.s.w. Das Kochen hat mir allerdings an diesen beiden Tagen besonders Spaß gemacht, weil wir alles selber machen konnten. Am Ende haben wir eine lange Tafel aus vielen Tischen gemacht und dann alles gegessen, was wir gekocht haben.

Am Mi -Do war ich mit Leandra bei „Wie lebten die Menschen im Kloster“. Das hat mir von beiden Projekten am meisten Spaß gemacht. Besonders toll und lustig fand ich es, als wir uns als Nonne oder Mönch verkleiden durften und dann wurde ein Foto von uns gemacht. Es gab auch eine kleine Schreibecke, in der durften wir mit Tintenfass und einem alten Füller schreiben oder den Tagesablauf, was die Menschen im Kloster früher alles gemacht haben. Und in der kleinen Gartenecke konnten wir sogar Heilkräuter und Gewürze anpflanzen. Diese Projektwoche war sehr, sehr toll!!! Nele, 5a

Projektwoche „Reformation“

Ich war in der Projektgruppe „Die Frau im Mittelalter“ und „Die schwarze Kunst und Luthers Sprüche“. Am ersten Tag sind wir zur Kräuterhexe gefahren. Dort haben wir alle gemeinsam Brot gebacken. Es stand auch in einem kleinen Labyrinth ein Wunschbaum. Alle waren dort ganz still und haben gesagt „1,2,3 Wunsch, komm herbei“. Danach sollten sich alle etwas wünschen. Als die Brote fertig waren, waren sie noch ziemlich heiß, aber wir durften sie trotzdem mitnehmen. Am zweiten Tag waren alle noch einmal in der Schule. Frau Schlingmann hat uns einen Brief und ein Video geschickt, wie das Leben als Nonne im Kloster so ist. Alle durften auch einen Stoffbeutel einfärben mit Gelbwurzel und Malvenblüten. Aus den Blüten haben alle auch noch Tee gekocht.

Am dritten Tag war ich in der anderen Projektgruppe. Wir durften aus Moosgummi selber Stempel herstellen. Inga und ich wollten ein T-Shirt bedrucken, aber wir sind nicht fertig geworden. Nur hinten haben wir ein Einhorn aufgedruckt. Aber es sah trotzdem cool aus. Am vierten Tag sind wir ins Technikmuseum gefahren. Als wir da waren, hat uns Steffen erklärt, wie wir das Drucken machen sollen. Am Anfang war es ein bisschen kompliziert, aber danach ging es. Wir durften unsere gedruckten Bilder dann auch mitnehmen. Sophia, 5a

AG Grün: Drei Bäume um- bzw. neu gepflanzt und weitere Sitzmöglichkeiten für den Schulhof (April 2017)

„Drei-Bäume-Aktion“

Ca. 20 Eltern und Kinder haben bei der sog. „Drei-Bäume-Aktion“ im Herbst vergangenen Jahres mitgewirkt und damit ein längerfristig geplantes Projekt der AG Grün zur weiteren Begrünung des Schulgeländes umgesetzt. So wurde der kleinere Baum auf dem Schulhof, um den AG Grün Mitglieder mit fachkundiger Hilfe im letzten Jahr eine Rundbank gebaut hatten, gegen einen für diesen Standort tauglichen und hochstämmig wachsenden Ginko getauscht. Man sah es dem bisher dort stehenden Apfelbäumchen gerade im Herbst an, dass er dort ungeeignet war. Er hatte weder Triebe, geschweige denn Früchte, und war insgesamt durch die Verdichtung des Bodens nicht gut dran. Für diese - nicht optimalen - Standortbedingungen hatte sich der Ginko angeboten (bereits berichtet).

Am 8. September feierten wir unser 15. Schuljubiläum (Dez. 2016)

Der Tag begann mit einem Auftakt für alle Klassen und Mitarbeiter im Mehrzweckraum. Dort erzählte Herr Hermann den Kindern die Geschichte der Schule und zeigte Bilder aus den ersten Jahren.

Anschließend wurde in den Klassen kreativ gearbeitet. Die Kinder malten die Schule ab, beschrieben ihren Lieblingsplatz an der Schule, bastelten Schulschiffchen, machten eine Schulralley, gestalteten ihre Traumschule und vieles andere mehr.

Hinterher traf sich die ganze Schulgemeinde zum gemeinschaftlichen Feiern auf dem hinteren Hof und stellte sich zu einer 15 auf. Danach versuchten wir die Schule zu umarmen. Es gelang uns nicht ganz. Mit den 1. Klassen, die noch nicht eingeschult waren, wäre es uns geglückt!

Zu einer ordentlichen Geburtstagsfeier gehört natürlich Kuchen. Dank vieler fleißiger Eltern entstand auf dem Schulhof ein 15 Meter langes Kuchenbuffet.

Zum Abschluss des Vormittags wurde im Mehrzweckraum ein Film gezeigt, der vor ein paar Jahren an der Schule von Lehrern und Schülern gedreht wurde.

Kurz bevor alle den Raum verlassen wollten, überraschte Herr Walker uns noch mit einem Film: Er hatte die Umarmung der Schule gefilmt und mit Musik unterlegt.

Abends wurde gemeinsam eine Andacht gehalten mit Herrn Olie (Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung), der Pfarrerin Frau Misselwitz, Eltern, die die Schule mitgegründet haben und Kolleginnen und Kollegen. Während der Andacht bezauberten ehemalige Schülerinnen und Schüler uns mit ihrem Gesang von Stücken aus ihrer Abschiedsvorstellung im Sommer. Anschließend gab es einen Empfang.

Carolin Putzier

AG Grün pflanzt im Rahmen der „3-Bäumepflanzaktion“ den „Baum des Jahrtausends“ (Dez. 2016)

Ein Ginko-Baum, der auch in Fachkreisen „Baum des Jahrtausends“ genannt wird, soll zukünftig den hinteren Schulhof verschönern. Dort, wo die Rundbank zum Sitzen einlädt, wird die AG Grün in einer „3-Bäumepflanzaktion“ den Ginko-Baum pflanzen. Der dortige Apfelbaum benötigt dringend einen anderen Standort und zieht daher zum Schiff in der Nähe des Wäldchens um. Ein dritter Baum, den die Schule geschenkt bekommen hat, soll zur weiteren Verdichtung im Wäldchen seinen Platz finden. Finanziell wird die Aktion durch den Förderverein und das Bezirksamt getragen.

Der neue Ginko-Baum, der seit jeher als Symbol der Kraft, der Hoffnung und der Freundschaft gilt, kann zukünftig nicht nur für sein schönes und außergewöhnliches Blattwerk bewundert, sondern auch als Lehrbaum vielseitig genutzt werden: Bereits Goethe hat zu dem Baum ein Gedicht geschrieben, Charles Darwin bezeichnete ihn als lebendes Fossil und mittlerweile ist der Ginko die am meisten verwendete Arzneipflanze überhaupt.

Damit alle Bäume an ihren Standort gelangen, bedarf es wieder vieler helfender Hände. Am Freitag/Samstag den 11. und 12. November sind alle Willkommen, um die Bäume ein- und umzupflanzen und um alle Beete sowie den Schulgarten winterfest zu machen. Wir freuen uns auf alle alten und neuen AG Grünler.

Neues Zeitschema (Juli 2016)

Bitte nicht wundern, wenn Anfang September die Lehrkräfte und Erzieher/innen öfter mal auf die Armbanduhr schauen! Denn am 30.6. hat unsere Schulkonferenz endgültig entschieden: Mit Beginn des neuen Schuljahres wird an der Evangelischen Schule Pankow ein neues Zeitschema erprobt. Anstelle der herkömmlichen 45-Minuten-Stunde wird es dann Unterricht in 80-Minuten-Blöcken und auch in Einzelstunden à 40 Minuten geben. Die längeren Unterrichtsblöcke ermöglichen eine bessere Rhythmisierung des Unterrichts. Außerdem soll durch eine andere Taktung der Pausen, insbesondere der langen Mittagspausen, ein besserer Wechsel von Arbeit und Entspannung im Verlauf eines Schultags erreicht werden. Die von jeder Schulstunde "eingesparten" 5 Minuten fallen übrigens nicht unter den Tisch, sondern werden gesammelt und in zusätzliche Stunden umgewandelt. So gibt es zukünftig eine Klassenstunde pro Woche zur Behandlung von Klassenangelegenheiten, ein bis zwei Stunden "Schülerarbeitszeit" pro Klasse zur Übung und Vertiefung des Unterrichtsstoffs und zwei Klubstunden für alle Schülerinnen und Schüler, in denen die Kinder in diversen Klubs (vom klassischen Deutsch- oder Mathetraining über kreative und Bewegungsangebote bis zu Expertenklubs) individuell gefördert und gefordert werden. Entwickelt wurde das neue Modell in rund eineinhalb Jahren im Rahmen der Arbeit an unserem Schulprogramm.  

G. Hermann

Besuch aus Atlanta (April 2016)

Am 21.04.16 kamen unsere Brieffreunde aus Atlanta zu Besuch. Um 10 Uhr holten ein paar Kinder aus unserer Klasse 5b sie vom S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf ab. Der Rest der Klasse bereitete in der Zwischenzeit das Buffet im Mehrzweckraum vor. Als sie ankamen, freuten sich alle Kinder. Wir spielten mehrere Spiele zum Kennenlernen.

Unsere Brieffreunde brachten ein Film über ihre Schule, die Atlanta International School, mit und erzählten uns viel. Fast alle kommen mit dem Auto zur Schule. Sie sprechen einen Tag Deutsch und den anderen Englisch. Sie haben für den Englischtag einen eigenen Klassenraum und für den Deutschtag auch. Die Klassen haben nicht zur gleichen Zeit Hofpausen, damit der Schulhof nicht zu voll wird.

Anschließend zeigten wir ihnen unsere Schule. Wir waren in Grüppchen von 2-5 Kindern unterwegs und schauten mit ihnen die Turnhalle und andere Klassenräume an. Auch den Schülerladen und den ganzen Schulhof zeigten wir ihnen. Sie sagten uns, dass ihr ganzes Schulgebäude mindestens doppelt so groß sei.

Unser Buffet wurde von unseren Eltern gemacht. Es war sehr lecker und es gab sogar frischgemachte Waffeln. Da gab es Brötchen, Zimtschnecken, Kuchen, Gemüse und noch vieles mehr, sogar Quark mit Schokostreuseln. Wir tranken Sprite, Fanta und Apfelschorle. Allen hat es gut geschmeckt.

GER:USA! Nach dem Essen waren wir auf dem Fußballplatz. Wir gewannen 3:2! Unsere tapferen Stürmer sprinteten über den Platz und unser Torwart hielt fast alle Bälle.

Goodbye, Brieffreunde! Wir fanden die Kinder voll cool. Deswegen war es schade, dass sie wieder gehen mussten. Wir machten noch ein Gemeinschaftsfoto mit 40 Kindern und 5 Lehrern auf dem Klettergerüst. Danach machten wir noch Selfies mit unseren Brieffreunden und tauschten unsere Nummern aus. Wir bekamen von ihnen zum Abschied noch eine Tüte mit Kleinigkeiten zur Erinnerung.

Es war ein wunderschöner Tag!

Klasse 5b

LebensLäufe für Malawi (Juli 2016)

Am 20. Mai war es wieder einmal soweit: Weit über 100 Schülerinnen und Schüler aller Klassen - und sogar zehn Kinder unserer polnischen Partnerschule - nahmen an den "LebensLäufen" der Welthungerhilfe teil. Knapp 30 Minuten lang war ein Rundkurs um Schule und Schülerladen zurückzulegen, so oft, wie jeder es schaffte. Vorher hatten die Kinder sich "Sponsoren" gesucht, Eltern, Verwandte oder Bekannte, die sich verpflichtet hatten, pro Runde einen bestimmten Betrag zu spenden. Bei 10, 15 oder noch mehr Runden kamen da zum Teil ganz erstaunliche Summen zusammen! Insgesamt erliefen die Kinder, die in drei verschiedenen Altersgruppen starteten, an einem einzigen Nachmittag über 5800.- €, die für ein Projekt der Welthungerhilfe in Malawi verwendet werden. Dort gibt es an vielen Schulen Probleme mit den Sanitäranlagen. Sich während des Unterrichts mit frischem Trinkwasser zu erfrischen oder sich gar vor dem Unterricht oder nach dem Toilettengang die Hände zu waschen – diese Möglichkeit haben die Schüler dort nur selten. Wenn überhaupt Toiletten existieren, sind sie häufig einsturzgefährdet. Die Welthungerhilfe sorgt dafür, dass baufällige Anlagen in Schulen repariert und zusätzliche Toiletten und Handwaschmöglichkeiten eingerichtet werden. Ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam, alle Spenderinnen und Spender und vor allem an die so lauffreudigen und ausdauernden Kinder - die hinterher bestimmt auch nach Wasser lechzten...  

G. Hermann

Wir haben eine neue Klasse! (März 2016)

Nach vielen Vorbereitungen war es am 10. Februar soweit: zwölf Kinder kamen zum ersten Mal in die neue Willkommensklasse! Mit liebevoll gebastelten Schultüten und nach persönlicher Begrüßung durch die SchülervertreterInnen und die Schulleitung starteten sie in diesen neuen, hoffentlich sehr positiven Lebensabschnitt. 
Inzwischen haben sich die Jungen und Mädchen aus Syrien, Afghanistan, Bulgarien, dem Iran und dem Irak schon ein wenig eingelebt und knüpfen erste Kontakte zu den Schülern der anderen Klassen. Die Sprachbarriere ist gar nicht so groß, auch im Unterricht können die Lehrer und Schüler sich meistens mit Gestik und Mimik gut verständigen. Die Kinder bringen viel Neugierde und Tatendrang mit, manche von ihnen konnten ja noch nie eine Schule besuchen. Am wichtigsten ist natürlich das Erlernen der deutschen Sprache.  Das passiert im Deutschunterricht, aber auch in Mathematik, im Sachunterricht, in Musik und Kunst. Etliche von unseren neuen Schülern können sogar schon ein bisschen Englisch und haben deshalb auch Spaß am Englischunterricht. 

Vier Lehrer unterrichten in der Willkommensklasse: Die Klassenlehrerin Frau Tholl und Frau Hau, die die meisten Stunden und Fächer übernehmen sowie Frau Konkel-Bakis und Frau Riedel, die  Musik und Frühenglisch unterrichten. Im ersten Unterrichtsblock werden die Lehrkräfte tatkräftig von Frau Jahnke unterstützt. In Zukunft werden auch Eltern in zahlreichen Unterrichtsstunden mithelfen.  Bisher macht es allen viel Spaß, die neuen Schüler kennenzulernen. Manches müssen auch die Kinder den Erwachsenen beibringen, z.B. wie man ihre Vornamen ausspricht! 

Der Tagesablauf in der Willkommensklasse ist nicht viel anders als in den anderen Klassen: am Anfang steht meist ein Morgenkreis, in dem auch gesungen wird und in dem die Kinder lernen, auf Deutsch zu erzählen, wie es ihnen geht. Nach Deutsch oder Mathe gibt es dann ein Frühstück. Der Unterricht endet nach der vierten Stunde. Anschließend essen die Kinder noch Mittag und bleiben bis halb zwei im Schülerladen. Einige Schüler der Willkommensklasse können auch schon stundenweise am Unterricht in den anderen Klassen teilnehmen, z.B. in Nawi, Kunst oder Musik.
Für die Zukunft wünscht sich das Willkommensklassen-Team, dass die Kinder weiterhin so motiviert lernen. Und natürlich, dass sie im Laufe der Zeit viele neue Freunde finden!  

Birgit Riedel

Angebote für Flüchtlinge – Fußball und Essen (März 2016)

Etliche Eltern unserer Schule engagieren sich für Flüchtlinge. Dabei entstanden auch Ideen für Unterstützungsangebote, für die es an passenden Räumlichkeiten fehlte. Was lag da näher, als mal in der Schule anzufragen, ob sich hier nicht Lösungen finden ließen. In relativ kurzer Zeit konnten so zwei verschiedene Ideen realisiert werden, die beide für Bewohner der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Wackenbergstraße gedacht sind.

Schon im Dezember startete ein Freizeitangebot für Jugendliche und Erwachsene, die seitdem einmal wöchentlich am späten Nachmittag in unserer Sporthalle Fußball spielen können. Betreut werden sie von Eltern unserer Schule.

Am Samstag, dem 23. Januar, platzte dann unsere Mensa aus allen Nähten! Rund hundert Bewohner aus der Wackenbergstraße – überwiegend Familien mit Kindern – waren der Einladung zu einem großen Buffet gefolgt. Während auf dem Balkon trotz winterlicher Temperaturen gegrillt wurde, bogen sich die Tische unter einer Vielfalt überwiegend orientalisch inspirierter Speisen. Grundidee der Einladung war, den überwiegend aus Syrien und Afghanistan stammenden Bewohnern auch einmal eine kulinarische Alternative zur alltäglich von einem Caterer angelieferten Verpflegung in ihrer Unterkunft zu bieten. Für die Kinder gab es darüber hinaus verschiedene Bastelangebote.  Hervorragend organisiert und vorbereitet wurde die gesamte Veranstaltung von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus dem Unterstützerkreis Wackenbergstraße und Eltern unserer Schule, bei denen wir uns herzlich bedanken! Gerne öffnen wir unsere Türen auch in Zukunft für ähnliche Initiativen.

Gunnar Hermann

Zweiter Bauabschnitt gestartet (März 2016)

Mitte Februar war es soweit: Zunächst noch eher unbemerkt, begann im Untergeschoss des Schülerladens der zweite Bauabschnitt. Inzwischen sind die Arbeiten aber schon deutlich sichtbar: Gegenwärtig wird im Sockelbereich des Gebäudes an der Seite zur Panke hin das Mauerwerk neu isoliert. In den folgenden Monaten wird dann der neue Garderobenraum im Souterrain fertig gestellt und das Gebäude wird (übrigens in einem alten, irgendwann einmal still gelegten Schacht) einen Aufzug erhalten. In den zukünftig frei werdenden Garderoben im ersten Stock soll der gewonnene Platz für weitere Freizeiträume genutzt werden, auch das Teamzimmer der Mitarbeiter(innen) wird  verlegt. Im Zuge des ganzen Bauprojekts werden außerdem einige Sanitärräume neu gestaltet. Die Fertigstellung erwarten wir, wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt, zu Beginn des neuen Schuljahres.

Bereits der erste Bauabschnitt des Ausbauprojektes hat ja zu einem erfreulichen Zugewinn an Fläche geführt; mit der neuen Werkstatt im Keller sowie dem neuen Schülerclub für die älteren Schüler(innen) im 1. OG sind schon zwei attraktive, von den Kindern sehr gut angenommene Räume dazu gekommen. Um so mehr freuen wir uns, dass das Gesamtprojekt zum Ausbau unseres Schülerladens nun fortgeführt wird. Unser Dank gilt dem Förderverein, allen Spendern aus der Elternschaft und dem Umfeld der Schule und der Ev. Schulstiftung, die alle gemeinsam zur Finanzierung des Bauvorhabens (Gesamtvolumen ca. 500 000 €) beigetragen haben.

Vom zugesagten Pankower „Eigenanteil“ in Höhe von 90 000 € sind übrigens inzwischen über 70 000 € zusammengekommen. Hier heißt es nun: Auf zum Endspurt! Wer noch spenden möchte, findet hier noch einmal die Angaben zu unserem Spendenkonto:

Empfänger: Evangelische Schulstiftung

Bank: Evangelische Bank

IBAN: DE80 5206 0410 0303 9073 25

BIC: GENODEF1EK1

Bitte als Verwendungszweck angeben: Ev. Schule Pankow, Spende für Ausbau Schülerladen

Unseren Spendenflyer erhalten Sie über das Sekretariat!

Gunnar Hermann & Dirk Reitemeyer